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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Feuerstättenzählung Niedersachsen 2009

Moderne Holzfeuerungen weiter auf Kurs

Der Betrieb moderner Holzheizanlagen zur Erzeugung klimafreundlicher Wärme erfreut sich in Niedersachsen weiterhin zunehmender Beliebtheit. Das zeigt die aktuelle „Feuerstättenzählung Niedersachsen 2009“.

Die Erfassung und Auswertung der jährlichen Zuwächse von Scheitholz-, Pellets- und Hackschnitzelanlagen unter 1 MW wird gemeinsam vom 3N-Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe und dem Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen (LIV) im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung durchgeführt.

Die Anzahl der Pellet-Feuerungen stieg 2009 in Niedersachsen um etwa 30 % (2.489 Neuanlagen) auf einen Bestand von insgesamt 10.665 Anlagen. Die höchste Steigerungsrate verzeichneten hierbei die Pellet-Einzelöfen. Der Bestand an Holzhackschnitzel-Feuerungen stieg um ca. 23 % (411 Neuanlagen) auf 2.181 Anlagen. Die Anzahl der Scheitholz-Feuerungen wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3 % (34.875 Neuanlagen) auf insgesamt 1,184 Mio. Anlagen. Auch hier wiesen Zentralheizungssysteme die höchsten prozentualen Zuwächse auf.

Der Holzverbrauch der Anlagen wird für das Jahr 2009 auf etwa 2,46 Mio. Festmeter geschätzt. Diese Menge verteilt sich zu 81 % auf Scheitholz, 15 % auf Holzhackschnitzel und 4 % auf Holzpellets. Durch den Einsatz des Energieträgers Holz ergibt sich eine Einsparung an fossilen Energieträgern von ca. 4,78 Mio. MWh. Die Holzfeuerungsanlagen verringerten den Kohlendioxidausstoß in Niedersachsen 2009 um mehr als 1,1 Mio. Tonnen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Im 100-seitigen Bericht wird die Entwicklung der Feuerungskategorien für Scheitholz-, Pellets- und Holzhackschnitzelfeuerungen detailliert dargestellt, sowohl für die einzelnen Feuerungskategorien als auch für die Landkreise und kreisfreien Städte.

Präambel

Allgemeines zur Organisation des Schornsteinfegerhandwerks und zum Qualitäts- und Umweltmanagementsystem Qualitäts- und Umweltpolitik

 

 

Der Beruf des Schornsteinfegers nimmt im Handwerk eine Sonderstellung ein. Als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger und zugleich selbständiger Gewerbetreibender nach Handwerksordnung führt der Schornsteinfeger öffentliche und handwerkliche Tätigkeiten aus, die das Handwerk auch in Zukunft vor besondere Aufgaben stellt. Zum einen verlangt die exponierte Stellung ein hohes Maß an Umsicht und Flexibilität, um einen sachgerechten Interessenausgleich zwischen Kunden, Politik, Verwaltung, Marktpartnern und Mitarbeitern zu finden, zum anderen gilt es, die Berufsgrundlagen auch in einem vereinten Europa zu bewahren und weiter zu entwickeln.
 
Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht der Kunde. Ihn zufrieden zu stellen und gleichzeitig den gesetzlichen Auftrag hinsichtlich Feuersicherheit (Betriebs- und Brandsicherheit), Umwelt- und Klimaschutz, Schonung der Energiereserven und Gesundheitsschutz zuverlässig zu erfüllen, ist unser oberstes Ziel....
 
 

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