Interner Bereich
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Bauplatz für Glücksbringer

Neues Bildungs- und Innovationszentrum für das Schornsteinfegerhandwerk im Bau
Hannover, 24.11.2021
Sie bringen Glück, wenn man sie berührt und ein wenig Schmutz an den eigenen Händen bleibt. Der Glaube an Schornsteinfegerinnen und ihre männlichen Kollegen hat seinen Ursprung im Mittelalter. Glücklich war, wessen Kamin gekehrt wurde. Ohne den hochentzündlichen Ruß konnte man wieder sorgenfrei heizen und kochen.
Für die Glücksbringer der Niedersächsischen Schornsteinfegerinnungen, 8 an der Zahl, und die Bremer Schornsteinfegerinnung mit insgesamt 920 Mitgliedsbetrieben, errichtet das Gundlach Bauunternehmen das neue Bildungs- und Innovationszentrum im Wissenschaftspark Marienwerder. Es wird ein Gebäudeensemble mit rund 9.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, das sich um einen Campus gruppiert.
Hier drehen sich derzeit die Kräne des hannoverschen Familienunternehmens Gundlach, das den Bau errichtet. Bauherr und ansässig wird hier die Gesellschaft zur Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk sein, weiter hier ansässig ist: die Schornsteinfegerschule Niedersachsen, das angeschlossene Internat mit Mensa, die Prüfstandsgesellschaft mbH, das Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G., die Schornsteinfegerinnung Hannover, ein neues Bildungs- und Innovationszentrum für das Schornsteinfegerhandwerk Hannover sowie der Landesinnungsverband Niedersachsen. Der Entwurf stammt vom Büro MOSAIK Architekten und dem Landschaftsarchitekturbüro GrünPlan aus Hannover.
Landesinnungsmeister Stephan Langer freute sich beim Spatenstich: »Das ist die bauliche Übersetzung unserer Vorstellungen vom modernen Schornsteinfegerhandwerk.« Heinrich Brand, Vize-Landesinnungsmeister, ergänzt: »Unser Standort in Langenhagen wurde 1967 gebaut. Mit dem Neubau schaffen wir die räumlichen Voraussetzungen für Ausbildung, Klimaschutz und technische Innovationen der Zukunft «. Nadine Otto Geschäftsführerin vom Gundlach Bauunternehmen sagte, „Wir freuen uns das umfangreiche, anspruchsvolle Projekt in Hannover-Marienwerder zu bauen.“

Rauchwarnmelder retten Leben Schornsteinfeger informieren

Berlin / Hannover (ots)
 
Felderhebung: Knapp die Hälfte aller Haushalte in Niedersachsen hat trotz gesetzlicher Pflicht falsch installierte oder gar keine Rauchmelder.
In Niedersachsen sind nur 13 Prozent aller Haushalte optimal mit Rauchmeldern geschützt, 45 Prozent erfüllen lediglich den Mindestschutz. Weitere 16 Prozent haben die Rauchwarnmelder falsch installiert und wiegen sich in trügerischer Sicherheit. Besonders alarmierend: 26 Prozent der Haushalte in Niedersachsen sind komplett ohne Rauchwarnmelder. Das hat jetzt die Auswertung einer im Jahr 2020 durchgeführten Felderhebung des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen ergeben. Rund 70 % der über 5.300 Befragten sind Eigentümer, knapp 80 % leben in einem Ein- oder Zweifamilienhaus.
"Nach fast sechs Jahren gesetzlicher Pflicht sind diese Zahlen wirklich erschreckend. Hier besteht dringender Handlungsbedarf", meint Andreas Walburg vom Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen. Er appelliert an alle Eigentümer im Land, die geltende Rauchmelderpflicht so schnell wie möglich umzusetzen und ihre Wohngebäude optimal auszustatten. Walburg: "Rauchmelder sind Lebensretter - vor allem nachts. Deshalb sollten auch Haus- und Wohnungsbesitzer, die in ihrer eigenen Immobilie wohnen, ihre Pflicht ernst nehmen und Rauchmelder installieren."
Gesetzgebung in Niedersachsen gemäß § 44 der Landesbauordnung

In Neu- und Umbauten müssen seit dem 4. April 2012 Rauchmelder eingebaut werden. Für Bestandsbauten galt eine Übergangsfrist, diese endete jedoch 2015. Seit 1. Januar 2016 sind in allen Wohngebäuden Rauchmelder vorgeschrieben.
Rauchmelder müssen in Schlafräumen und Kinderzimmern angebracht werden. In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren.
In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Rauchmelder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden.

Wer ist für die Installation der Rauchmelder zuständig?

Der Eigentümer muss in selbstgenutzten und vermieteten Immobilien Rauchmelder gemäß Landesbauordnung installieren.

Wer ist für Rauchmelder Wartung (Betriebsbereitschaft) verantwortlich?

In Mietwohnungen ist der Mieter bzw. Bewohner der Wohnung zuständig - es sei denn der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst.
Im selbst genutzten Wohnraum istder Eigentümer verantwortlich.

Weitere Informationen zur Installation und Wartung von Rauchmeldern unter: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung/
Über "Rauchmelder retten Leben"
Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative "Rauchmelder retten Leben". Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein. Geschäftsstelle des Forums ist die Agentur eobiont GmbH, die auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Pressekontakt:
 
Forum Brandrauchprävention e.V."Rauchmelder retten Leben"Frau Claudia GroetschelTel.: 030/44 02 01 33E-Mail: redaktion@rauchmelder-lebensretter.de
 
oder 
Andreas Walburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachberater Brandschutz
 
Landesinnungsverband für das
Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen
Konrad-Adenauer-Str. 7
30853 Langenhagen
Tel. 0511 / 77 036 – 0
Fax. 0511 / 77 036 – 99
H. 01522/2916914
 
e-mail:andreas.walburg@schornsteinfeger-nds.de
 

Praktischer Leistungswettbewerb

Praktischer Leistungswettbewerb der Schornsteinfeger in Niedersachsen

In der Schornsteinfegerschule Langenhagen fand am 17. und 18. September der diesjährige 
praktische Leistungswettbewerb der Innungssieger auf Landesebene statt. Von allen 8 Innungen konnten sich Teilnehmer aus Ostfriesland, Osnabrück/Emsland, Hannover und Südniedersachsen qualifizieren. Unter den Teilnehmern war auch der Kammersieger Braunschweig/Lüneburg/Stade. Da je Kammerbezirk nur ein Teilnehmer zugelassen wird, nahm ein Kollege aus Lüneburg außerhalb der Wertung teil, ebenso ein Teilnehmer aus Bremen. Der Wettbewerb fand an insgesamt zwei Tagen statt, es waren insgesamt 2000 Punkte zu erzielen. Alle Teilnehmer waren hochmotiviert und ehrgeizig dabei, um ihre Innung nach vorne zu bringen. Teilnehmer:
Florian Schlüter, Innung Braunschweig, (Betrieb Frank Dornemann, Bad Harzburg).
Piet Höpfner, Innung Hannover, (Betrieb Maik Bertram, Emmerthal).
Jonny Rieckmann, Innung Lüneburger Heide, (Betrieb Axel Behr, Schierhorn) -                         (außerhalb der Wertung).
Hannah Wulf, Innung Osnabrück-Emsland, (Betrieb Michael Höckelmann, Bersenbrück),
Alina Rosenberg, Innung Ostfriesland, (Betrieb Carsten Wilms, Wiesmoor),
Max Hartmann, Innung Süd-Niedersachsen, (Betrieb Marco Strohmeier, Einbeck-Holtershausen),
Timon Sean Timmermann, Innung Bremen, (Betrieb Mike Timmermann, Bremen)   
(außerhalb der Wertung). Als Anreiz winkten dem Sieger 3 Wochen, dem zweiten Sieger 2 Wochen und dem Drittplatzierten 1 Woche kostenlose Meisterschule. Stephan Langer, Landesinnungsmeister für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen, würdigte in einer kleinen Feierstunde die besonderen Leistungen der 7 Kandidaten. Er begrüßte alle Prüfungsteilnehmer, den Landesinnungsmeister Maik Timmermann aus Bremen, alle Obermeister aus Niedersachsen und den Prüfungsausschuss, sowie alle Gäste und richtete das Wort an die Prüfungsteilnehmer: „Sie sind die Besten aus dem Norden in Niedersachsen und Bremen, das ist das Beste, was der Norden hat, wir freuen uns, dass sie sich für den Beruf des Schornsteinfegers entschieden haben und wir sind stolz auf Sie.“
Er betonte, dass er sich freue, wenn die Berufsschullehrer auf dem Schulhof erwähnten, dass unser Handwerk das „schwarze Gold“ besitzen würde. Damit gemeint sind die Lehrlinge, des Schornsteinfegerhandwerks, welche im Vergleich zu anderen Handwerksberufen eine überdurchschnittliche Leistung erbringen. Die Lehrlinge könnten stolz auf sich sein, an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Er ehrte die sieben besten aus Niedersachsen mit den Worten:
„Unser Handwerk steht vor großen Herausforderungen und ist mitten in einer Transformation und es ist gut, dass Sie dabei sind. Ich freue mich, die Siegerehrung durchzuführen und die 7 Besten aus Niedersachsen zu ehren.“ Stephan Langer begann mit den Ehrungen: auf Platz 3 Max Hartmann - Innung Süd-Niedersachsen - Betrieb Strohmeier, Platz 2 Piet Höpfner - Innung Hannover - Betrieb Bertram und auf Platz 1 Florian Schlüter - Innung Braunschweig - Betrieb Dornemann.
Florian Schlüter hat sich somit für den Bundeswettbewerb qualifiziert und vertritt das Land Niedersachsen auf Bundesebene. Stephan Langer bedankte sich bei Frank-Joachim Weiß (Landesberufsbildungswart) für die geleistete Arbeit der letzten Tage. Ein besonderer Dank gilt auch den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Florian Schlüter wünschte er viel Erfolg im November beim praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene: „Alle schauen auf Sie!“

Neujahrsempfang mal ANDERS.

Neujahrsempfang mal ANDERS.
 
Der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen konnte in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie den traditionellen Neujahrsempfang im Januar nicht durchführen.
Durch Lockerungen im Juni wurden Feste und Empfänge wieder erlaubt und der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen lud zu einem außergewöhnlichen Neujahrsempfang mitten im Sommer am Freitag, den 6 August ein. Der außergewöhnlich Neujahrsempfang fand im Pier 51 am Maschsee in Hannover statt. Bei bestem Wetter und großartiger Atmosphäre kamen Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter der Berufsverbände, sowie Vertreter der Feuerwehrverbände.  Der Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte alle Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter und hielt eine kurze Ansprache anschließend übergab er das Wort an den Präsidenten der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Detlef Bade dieser hielt ein Kurzbericht über das Handwerk in der jetzigen Situation. Danach wurde das BBQ eröffnet und man konnte bis in den späten Abendstunden mit Life-Musik gute Gespräche, neue Bekanntschaften, Blicke zurück auf gemeinsame Erfolge und nach vorne auf zukünftige Projekte werfen.
 
IMPRESSIONEN
Es war eine großartige Veranstaltung, mit tollen Gesprächen, mit vielen Gemeinsamkeiten.  Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Bundesweite Challenge Triff das Glück

Bundesweite Challenge „Triff das Glück“
zum „Tag des Schornsteinfegers“ 2021
Zugunsten krebs- und schwersterkrankter Kinder
Sankt Augustin / 15. September 2021
Am 15. Oktober 2021 ist Tag des Schornsteinfegers. In diesem
Jahr steht er bundesweit unter dem Motto „Triff das Glück in deiner
Nähe“. Hierzu ruft das Schornsteinfegerhandwerk zu einer gemeinsamen
Challenge in den sozialen Netzwerken, verbunden mit einer
Spendenaktion zugunsten der Glückstour e.V., insbesondere für
Kinder die von dem Williams-Beuren-Syndrom betroffen sind, auf.
Immer in der Nähe und vor Ort
Täglich sind Schornsteinfeger*innen für ihre Kunden in ganz
Deutschland unterwegs, sichern in Gebäuden die Betriebs- und
Brandsicherheit und sind aktive Gestalter der Energie- und Wärmewende.
Schornsteinfeger*innen sind mit ihren Dienstleistungen nah
an den Kunden, und dies bundesweit: in Städten und Gemeinden, in
Ballungsräumen, auf dem Land und oft sogar an den entlegensten
Orten bundesweit. Sie sind die regionalen Partner vor Ort, traditionell
mit der jeweiligen Region verbunden und in ihr verankert. Dabei
sind Schornsteinfeger*innen eine wesentliche und stabile Säule der
regionalen Wirtschaft, bei der Arbeitsplatzsicherung, Ausbildung,
Unterstützung des regionalen Wirtschaftskreislaufs, bis hin zur
guten Zusammenarbeit mit anderen Gewerken. Viele sind darüber
hinaus auch gesellschaftlich und sozial engagiert in ihrer Region,
ob in der Beratung, in Vereinen, in der Politik oder als Unterstützer
bei Hilfsaktionen. Das gesellschaftliche Engagement vor Ort, so wie
die gesellschaftliche Verantwortung von Schornsteinfeger*innen
über den Betriebsalltag hinaus, wird oftmals seit Generationen in
den Betrieben gepflegt. Sie identifizieren sich mit der Region, in der
sie tätig sind, und dies möchte das Handwerk mit der Challenge
zeigen. Darüber hinaus gelten Schornsteinfeger*innen traditionell
als Glücksbringer*innen und dieses Glück möchte das Handwerk mit
der Challenge an schwersterkrankte Kinder weitergeben.
Die Challenge „Triff das Glück“
Die bundesweite Challenge „Triff das Glück“ der Schornsteinfeger*innen
startet am 15.09.2021 und geht bis zum „Tag des Schornsteinfegers“
am 15.10.2021. Aufgabe ist es, sich in Berufsbekleidung an
einem schönen Ort im Arbeitsumfeld seines Bezirks / seiner Heimat
fotografi eren oder fi lmen zu lassen, somit seine Verbundenheit zu
der Region zu zeigen und sich gegenseitig zu nominieren. Mitmachen
können alle Schornsteinfeger*innen, aber auch jeder, der dem
Handwerk nahesteht und etwas bewegen möchte. Die Beiträge aller
Teilnehmer*innen sind auf der eigens für diese Spendenaktion und
den „Tag des Schornsteinfegers“ eingerichteten Webseite www.
triffdasglück.de einsehbar, so wie auch ein Spendenzähler und weitere
Informationen zur Challenge. Auch in den sozialen Netzwerken
machen die Schornsteinfeger*innen auf die Challenge aufmerksam
und teilen Beiträge und Videos unter den Hashtags #triffdasglück
und #tagdesschornsteinfegers2021.
Wohin gehen die Spenden?
Verbunden mit der Challenge ist eine Spendenaktion zugunsten der
Glückstour e.V. - Schornsteinfeger helfen krebs- und schwersterkrankten
Kindern. Die Glückstour des Schornsteinfegerhandwerks
gehört zu den größten privaten Hilfsaktionen in Deutschland. Der
Verein „Glückstour“ hat mit den Spendengeldern in den letzten
Jahren viele Initiativen, Elternvereine und Kliniken unterstützt sowie
Forschungsprojekte ermöglicht. Ziel ist es, krebs- und schwersterkrankte
Kinder und deren Familien zu unterstützen, Leben zu bewahren
und Gesundheit zu fördern. Mit dieser Challenge sollen insbesondere
Kinder, die von dem Williams-Beuren-Syndrom betroffen
sind, und deren Angehörige unterstützt und eine breite Öffentlichkeit
für die seltene Krankheit geschaffen werden.
Mehr Informationenzur Challenge, sowie Presseinformationen und
Bildmaterial zum Download finden Sie unter
www.triffdasglück.de und www.schornsteinfeger.de

Einsatz für den Schornsteinfeger und jetzt

Einsatz für den Schornsteinfeger und jetzt…
 
Gerade in der Winterzeit kommt es häufig vor, ein Anruf es meldet sich die zuständige Rettungsleitstelle und teilt Dir mit, in Deinem Kehrbezirk brennt es. In den meisten Fällen geht es da um einen Rußbrand, aber auch bei Co-Unfällen und andere ausgewöhnliche Einsätze kommen Schornsteinfeger / Kaminkehrer zur Amtshilfe.
Unterstützen hier Behörden und Feuerwehren. Dabei ist es immer wieder interessant wie die Kollegen zur Einsatzstelle kommen, meistens ist ein Einsatz überraschend und die Kollegen kommen entweder mit leichter Arbeitsbekleidung oder sogar mit Privatbekleidung. Hier werden Gefahren oftmals unterschätzt wie zum Beispiel bei einem Rußbrand, wo Temperaturen von bis zu 1200 Grad entstehen können und die Verbrennungsgefahr und Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Die Kameraden der Feuerwehr sind mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung gut gekleidet und geschützt, dabei tragen Sie sogar ihre Atemschutzgeräte. Wir Schornsteinfeger stehen daneben und unterstützen im Auftrag der Amtshilfe die Kameraden der Feuerwehr. Diese Thematik „ persönliche Schutzausrüstung“ hat uns beschäftigt, wir haben uns Gedanken darüber gemacht und für Interessierte was tolles zusammengestellt: die Einsatzbekleidung für den Schornsteinfeger, ursprünglich sollte die Bekleidung bereits auf der Interschutz 2020 vorgestellt werden, die Interschutz 2020 fiel durch die Corona-Pandemie leider aus und wurde auf Juni 2022 geschoben (Safe the Day). So lange wollen wir Dir dies nicht mehr vorenthalten. Mit der Firma Textport haben wir einen Bekleidungspartner gefunden, der auf hohem Niveau Schutzbekleidung herstellt. Hier möchten wir Dir die schwere Schutzbeleidung Fire Explorer Jacke / Hose und die leichte Schutzbekleidung Guardian RSQ Jacke / Hose vorstellen. Diese Schutzkleidung soll im Einsatz als persönliche Schutzausrüstung den Schornsteinfeger vor Verletzungen und Verbrennungen schützen dazu gehört natürlich auch ein vernünftiger Kopfschutz. Hier haben wir auf die Helme von Bullard gesetzt! Einmal den Bullard-Helm FXE (Schwarz) und den Bullard-Helm Magma (Schwarz) damit wird der Kopf perfekt geschützt, um trittsicher durch die Einsatzstelle laufen können. Unterstützt uns der ELTEN Stiefel Colin GTX BOAR mit diesem Stiefel ist der Fuß geschützt. Unsere Hände sind sehr wichtig und sollten vor Verbrennungen und andere Störfaktoren geschützt werden, durch den Einsatzhandschuh Holik Diamand Red werden diese geschützt und zu guter Letzt damit das Lichtlein brennt kommt die UK Helmlampe 4AA zum Tragen damit man immer den hellen Durchblick an der Einsatzstelle hat und damit nicht alles im Kofferraum umherfliegt gehört natürlich die Ragbag Pro Bekleidungstasche dazu, hier wird die Ausrüstung sauber verpackt. Mit dieser persönlichen Schutzausrüstung sind Wir vernünftig für jeden Feuerwehreinsatz geschützt. Man hat nur ein Leben und das ist schützenswert, pass drauf auf
 
Die Schutzbekleidung ist zu Zeit im Online-Shop; www.gbfs-shop.de erhältlich.
Die eigene Schutzbekleidung ist eine Empfehlung und die Anschaffung ist natürlich freiwillig. Einen wieder erkennungswert und erkennungswert an der Einsatzstelle zu haben,
 ist diese Schutzbekleidung zu empfehlen und in diesem Sinne kann ich nur sagen, „einer für alle und alle für einen“ und „Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet
Bürgerinformation und konstruktiver Dialog mit Landes- und Kommunalpolitik im Fokus
Langenhagen, 20.07.2021 – Städte und Gemeinden verhängen meistens im Umfeld von Nah- und
Fernwärme so genannte Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote, wenn es um
Neubau- oder Sanierungsgebiete geht. Wenn Bürger davon betroffen sind, dann dürfen sie ihre
Heizungstechnik und die zugehörigen Energieträger nicht frei wählen. Verbraucherschützer
sprechen in solchen Fällen von „gefangenen Kunden“ in den Wärmenetzen, die in der Regel nur
von einem Anbieter als Monopole geführt werden. Das heute neu gegründete Aktionsbündnis Freie
Wärme Niedersachsen, das sich aus Innungsverbänden, Industrieunternehmen, Groß- und
Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-, Ofen- und Kachelofenbau,
Schornsteinfegerhandwerk, Abgastechnik sowie Energiehandel zusammensetzt, lehnt solche
kommunalen Eingriffe in einen freien Wettbewerb kategorisch ab. Die Akteure setzen sich
stattdessen technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofentechnik mit hohen
Wirkungsgraden sowie das Recht der Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale
Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie
z. B. Solarthermie, CO2-neutralem Holz, Photovoltaik, Synthetik- und Biobrennstoffen etc.
hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen,
KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen für die
Bündnispartner ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und wirtschaftlich sind.
„Zentrale Wärmenetze können unter bestimmten technischen Voraussetzungen und mit
entsprechend hohen Abnehmerzahlen ein Lösungsansatz sein, aber sie sind dadurch nicht
automatisch ökologischer und ökonomischer als moderne, individuelle Heizungs- und
Ofensysteme unter Einbindung erneuerbarer Energien“, sagt Stephan Langer,
Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks und einer der Sprecher des
Aktionsbündnisses Freie Wärme Niedersachsen. Über all die zu berücksichtigenden Nachteile und
Risiken bei der Installation monopolistisch geprägter Nah- und Fernwärme will man einerseits die
Bürger informieren, aber auch mit der Kommunalpolitik in einen offenen und konstruktiven Dialog
treten. Einer der zentralen Kritikpunkte des Bündnisses ist, dass über die kommunalen
Zwangsvorgaben – etwa durch eine Satzung in einem Wohn- und Baugebiet – der freie
Wettbewerb komplett ausgehebelt wird und daher nicht stattfindet. In der Regel, um die Umsetzung
und Wirtschaftlichkeit des Wärmenetzes überhaupt sicherzustellen.
„Wenn Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote verhängt sind, verlieren die
Bürger die Möglichkeit, ihr Gebäude mit individuell zugeschnittener Heizungstechnik ausrüsten zu
können. Diese kann klimafreundlicher, kostengünstiger und zudem auf die eigenen Bedürfnisse
zugeschnitten sein“, sagt Jürgen Engelhardt, Geschäftsführer und Referent Technik beim
Fachverband SHK Niedersachsen. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierte
unlängst den Fernwärmemarkt wiederholt sehr scharf als einen „der letzten unregulierten
Monopolmärkte in Deutschland“ mit weitestgehend veralteten, nicht verbraucherorientierten
Regelungen (Link). Weitere Nachteile der Wärmenetze sind lange Vertragslaufzeiten, selten
Alternativen, Kündigungs- und Wechselmöglichkeiten, Kostenabhängigkeit bei nicht selten
höheren Belastungen, mangelnde Preistransparenz.
Da es selten Alternativanbieter, also Wechsel- bzw. Kündigungsmöglichkeiten für die
Wärmekunden gibt, kann ein freier Wettbewerb mit der besten Lösung zu Gunsten der Verbraucher
gar nicht stattfinden. Die meist hohen Investitions-, sowie Betriebs- und Wartungskosten werden
auf die Wärmekunden umverteilt. „Mit dem Einsatz und der ergebnisorientierten Kombination
effizienter Heizungs- und Ofentechnik mit erneuerbaren Energien wie z. B. CO2-freiem Holz,
Solarwärme, eigenem Solarstrom etc. verfügen wir über gute Lösungen, die den Energieverbrauch,
den CO2-Ausstoß und letztlich auch die Energiekosten senken helfen“, sagt Colin Rokossa,
Sprecher der Allianz Freie Wärme.
Die Gründungsmitglieder des Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen sind: Allianz Freie
Wärme, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e. V., Camina & Schmid
Feuerdesign und Technik GmbH & Co. KG, Fachverband Sanitär-, Heizungs-, Klima- und
Klempnertechnik Niedersachsen, Hagos eG, Landesinnungsverband des
Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen, UNITI Bundesverband mittelständischer
Mineralölunternehmen e.V., Wienerberger GmbH.
Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen
Das Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen ist ein Zusammenschluss aus Innungsverbänden,
Industrieunternehmen, Groß- und Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-,
Ofen- und Kachelofenbau, Schornsteinfegerhandwerk sowie Energiehandel. Die Akteure setzen
sich technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofensysteme und das Recht der
Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu
gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarthermie, CO2-neutralem Holz,
selbsterzeugtem Strom und synthetischer Brennstoffe hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie
Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen, KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie
Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und
wirtschaftlich sind.

Neujahrsempfang 2020

 

Neujahrsempfang 2020 in der Schornsteinfegerschule Langenhagen

 

Unter dem Motto "Ganz Niedersachsen ist unser Kunde" hatte der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen zum Neujahrsempfang eingeladen. 
 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.   
 
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das geplante Neubauvorhaben der Schornsteinfegerschule.  Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.
Der stellvertretende Ministerpräsident und niedersächsischer Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hielt die Neujahrsansprache vor den zahlreichen Gästen. 
Der Schornsteinfeger genießt in der Politik und Bevölkerung ein hohes Ansehen, er ist ständiger Gast in fast allen Häusern. Die jetzt von der Politik auf den Weg gebrachte CO² - Klimapolitik verunsichert große Teile der Bevölkerung. Der Normalbürger ist zutiefst verunsichert und wünscht Beratung hierzu. Der Schornsteinfeger ist oftmals erster Ansprechpartner hierzu, so Althusmann. Deutschland steht im Wettbewerb, auch Niedersachsen wird das spüren. Laut dem Minister ist es sehr wichtig jetzt für die Zukunft Fachkräfte zu sichern. 
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung als ausgeschlossen betrachtet wird" Mit diesem Sprichwort von Albert Einstein leitet Althusmann sein Schlusswort ein.  
Deutschland braucht Menschen mit Visionen, das Schornsteinfegerhandwerk gehört dazu! Glück auf für das Schornsteinfegerhandwerk.
 
 
 
 
 
 

Neujahrsempfang 2019

Im Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen statt. 
Austragungsort war wieder einmal die Schornsteinfegerschule in Langenhagen. 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.  
Umweltminister Olaf Lies ging in seinem Grußwort auf die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland ein. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken muss aber konsequent an der Berufsausbildung gearbeitet werden. Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die Handwerkskammern und Innungen sind ein wichtiger Grundstein für ein erfolgreiches Handwerk. Ca. 860 Betriebe im Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen leisten einen hervorragenden Dienst im vorbeugenden Brandschutz, Immissionsschutz und der Energieeinsprung. Durch die flächendeckende Überprüfung aller Heizungsanlagen, halten sich die Unfälle mit CO-Vergiftungen in Grenzen. Lies ging auch auf die Feinstaubproblematik ein. Durch die regelmäßige Überprüfung der Schornsteinfeger an Einzelfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe trägt er maßgeblich zur Reduzierung der Feinstäube an diesen Feuerstätten bei.
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das geplante Neubauvorhaben der Schornsteinfegerschule. Deshalb auch das Motto seiner Ansprache: Verliebt ins Gelingen!
 Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.

Landesinnungsmeister Stephan Langer (Vierter von Links) mit Gästen, Glücksbringern und dem Präsident des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Oswald Wilhelm (dritter von rechts) mit Umweltminister Olaf Lies

Technischer Lehrgang

Anfang Mai tagten die Techniker der Innungen aus Niedersachsen in der Schornsteinfegerschule in Langenhagen

Der Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die Teilnehmer und stellte den aktuellen Sachstand zum Institut für Lüftungstechnik vor.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des neuen Landtages unter Führung von Sabine Tippelt (Vorsitzende des Wirtschaftsausschußes) und ihrem Stellvertreter Karsten Heineking.
Anschließend wurden aktuelle Themen des Schornsteinfegerhandwerkes in einer lockeren Diskussionsrunde angesprochen. Auch auf das neue Institut für Lüftungstechnik und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten wurde eingegangen.
Bildlegende:
Stephan Langer (grüne Mappe) eingerahmt von Sabine Tippelt (rechts) und Karsten Heineking (links). Rechts außen der Techniker des Landes Christian Thomschke und links außen der stellvertretende Landesinnungsmeister Heinrich Brand. Eingerahmt sind sie von den Technikern des Landes und dem Mann für Öffentlichkeitsarbeit Jens Wagener.

Berufsbildung

Beruf Schornsteinfeger

Infos zur Berufsbildung
im Schornsteinfegerhandwerk

Technik

Information

Infos zur Technik