Interner Bereich
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Praktischer Leistungswettbewerb 2018

Praktischer Leistungswettbewerb der Schornsteinfeger in Niedersachsen

Am 14. und 15. September 2018 fand in der Schornsteinfegerschule in Langenhagen der diesjährige Leistungswettbewerb der Innungssieger auf Landesebene statt.
Von den 8 Innungen in Niedersachsen konnten sich Teilnehmer aus Hannover, Osnabrück-Emsland, Südniedersachsen, Lüneburger Heide, Oldenburg, Ostfriesland und Stade für die Teilnahme qualifizieren.
Am ersten Tag müssen die Teilnehmer in der Praxis eine Abgaswegeprüfung, eine Bundesimmissionsschutzmessung und Kenntnisse in Baustoffkunde, sowie Schornsteinsystemen nachweisen.
Weiterhin wird eine Projektarbeit über Dachskizzen und Belegungsplan den Prüflingen abverlangt.
Am 2. Tag findet der theoretische Teil statt. In einem Kundengespräch/ Fachgespräch müssen die Teilnehmer den richtigen Umgang, auch mit schwierigen Kunden, beweisen.
Teilnehmer:
Kay Helmboldt, Innung Südniedersachsen, (Betrieb Ralf Dormeyer, Oldenrode).
Annika Schmidt, Innung Hannover (Betrieb Ingo Schmidt, Burgdorf).
Lars Kröger, Innung Osnabrück-Emsland (Bertrieb Mario Esders, Melle).
Jonas Melzer, Innung Stade, Betrieb Ricardo Habermann
Max Dorsch Innung Lüneburger Heide, Betrieb Dirk Meyer
Alicia Fuhrmann, Innung Oldenburg, Betrieb Josef Müller
Insa Liebenau, Innung Ostfriesland, Betrieb Reno Janssen
Als Anreiz winken dem Sieger 4 Wochen, dem 2. Sieger 3 Wochen und dem 3. platzierten 2 Wochen kostenlose Meisterschule.
Heinrich Brand, stellvertretender Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks in Niedersachsen, würdigte in einer kleinen Feierstunde die besonderen Leistungen der 7 Kandidaten.
Er betonte ausdrücklich, dass von den insgesamt ca. 8o Lehrlingen in Niedersachsen, die dieses Jahr ausgelernt haben, sie zu den Besten gehören. Deshalb ist auch die Teilnahme am Landesentscheid für alle etwas Besonders. Das Schornsteinfegerhandwerk sorgt für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.
Als Landessieger präsentierte Heinrich Brand dann Lars Kröger, Innung Osnabrück-Emsland (Bertrieb Mario Esders, Melle).
Zweiter wurde Kay Helmboldt, Innung Südniedersachsen (Betrieb Ralf Dormeyer, Oldenrode).
Dritter wurde Annika Schmidt, Innung Hannover (Betrieb Ingo Schmidt, Burgdorf).
Brand dankte dem Bewertungsausschuss, sowie Frank-Joachim Weiß (Landesberufsbildungswart) für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen. Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Dem Landessieger wünschte er viel Erfolg im November beim praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene.

Technischer Lehrgang

Anfang Mai tagten die Techniker der Innungen aus Niedersachsen in der Schornsteinfegerschule in Langenhagen

Der Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die Teilnehmer und stellte den aktuellen Sachstand zum Institut für Lüftungstechnik vor.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des neuen Landtages unter Führung von Sabine Tippelt (Vorsitzende des Wirtschaftsausschußes) und ihrem Stellvertreter Karsten Heineking.
Anschließend wurden aktuelle Themen des Schornsteinfegerhandwerkes in einer lockeren Diskussionsrunde angesprochen. Auch auf das neue Institut für Lüftungstechnik und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten wurde eingegangen.
Bildlegende:
Stephan Langer (grüne Mappe) eingerahmt von Sabine Tippelt (rechts) und Karsten Heineking (links). Rechts außen der Techniker des Landes Christian Thomschke und links außen der stellvertretende Landesinnungsmeister Heinrich Brand. Eingerahmt sind sie von den Technikern des Landes und dem Mann für Öffentlichkeitsarbeit Jens Wagener.

Neujahrsempfang 2018

Empfang in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Langenhagen

 
Im Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen statt.
 
Austragungsort war wieder einmal die Schornsteinfegerschule in Langenhagen.
 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.
 
Karl-Heinz Bley ging in seinem Grußwort auf die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland ein. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken muss aber konsequent an der Berufsausbildung gearbeitet werden. Das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die Handwerkskammern und Innungen sind ein wichtiger Grundstein für ein erfolgreiches Handwerk. Ca. 860 Betriebe in Niedersachsen leisten einen hervorragenden Dienst im vorbeugenden Brandschutz, Immissionsschutz und der Energieeinsprung. Durch die flächendeckende Überprüfung aller Heizungsanlagen, halten sich die Unfälle mit CO-Vergiftungen in Grenzen. Bley lobte die Schornsteinfeger, die immer auch offen für Neues sind: So wie jetzt durch die Gründung des Lüftungsinstitutes für Niedersachsen, in dem alle Schornsteinfeger im Umgang und Reinigung von Lüftungsanlagen geschult werden sollen.
 
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das Lüftungsinstitut Niedersachsen das sich zur Zeit im Aufbau befindet. Deshalb auch das Motto seiner Ansprache: Fit für die Zukunft.
 
Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.
 
Heutzutage werden die meisten Neubauten mit einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung gebaut. Deshalb sollte die Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen ein zukünftiges neues Arbeitsfeld sein.
 
 

Berufspolitik des LIV

Vorrangige Aufgabe des LIV ist, das Ausbildungswesen, die Schulung von Mitarbeitern und Berufsangehörigen, die Schlichtung bei Streitigkeiten, die Vertretung der Interessen gegenüber den Behörden, ein offenes Ohr für die Belange der Kunden zu haben und gleichzeitig die Interessen der Mitglieder zu wahren.




So kann der LIV im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zum Wohle des Kunden und der Bez.-Schornsteinfegermeister zu einer Qualitätsverbesserung der Betriebe beitragen.




Damit die genannten Ziele erreicht werden, hat sich das Schornsteinfegerhandwerk entschlossen, ein wirksames und wirtschaftlich vertretbares Qualitäts- und Umweltmanagementsystem auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001 und 14001 zu erstellen, einzurichten und in allen Bereichen seiner Organisation aufrecht zu erhalten. Dadurch soll dem Kunden und dem Gesetzgeber weiterhin Gewähr für die Zuverlässigkeit unserer Leistungen geboten werden.

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