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Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Wirtschaftsminister Tonne im Dialog mit Auszubildenden

Erfolgsformat „Lehrlinge fragen, Politiker antworten“ geht in die zweite Runde
 
Zum zweiten Mal fand im Schornsteinfeger Bildungs- und Innovationszentrum Hannover-Bremen das Dialogformat „Lehrlinge fragen, Politiker antworten“ statt – erneut mit hochrangigem Besuch: Grant Hendrik Tonne, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen des Landes Niedersachsen, stellte sich den Fragen der Auszubildenden.
 
Die Veranstaltung ist eine Initiative des Landesinnungsmeisters und verfolgt ein klares Ziel: Auszubildende aktiv an politische Prozesse heranzuführen, den direkten Dialog zu fördern und das Verständnis für demokratische Mitwirkung zu stärken. Junge Menschen sollen erleben, dass ihre Fragen, Anliegen und Perspektiven Gehör finden und dass sie gesellschaftliche Entwicklungen mitgestalten können.
 
Nach der Begrüßung durch Landesinnungsmeister Stephan Langer und einleitenden Worten des Ministers entwickelte sich ein offener und praxisnaher Austausch. Die Auszubildenden griffen aktuelle Themen wie E-Mobilität, Wärmepumpentechnologie und Altersvorsorge auf und erhielten differenzierte Antworten aus erster Hand.
 
Im Mittelpunkt stand dabei auch die Bedeutung der dualen Ausbildung. Sie gilt als international anerkanntes Erfolgsmodell und bildet eine zentrale Grundlage für die Fachkräftesicherung. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, jungen Menschen nicht nur berufliche Perspektiven zu bieten, sondern sie auch in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubinden.
 
Das Format zeigt eindrucksvoll, wie lebendige Demokratie funktionieren kann: durch direkten Austausch, offene Fragen und die Möglichkeit, eigene Anliegen einzubringen. Genau hier setzt „Lehrlinge fragen, Politiker antworten“ an als Brücke zwischen Nachwuchs und Politik.
 
Der Besuch des Ministers fand am Internationalen Tag des Glücks statt und setzte damit ein zusätzliches Zeichen für die Bedeutung von Perspektiven, Teilhabe und persönlicher Zufriedenheit.
 
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gruppenfoto auf dem Campus, das den gelungenen Dialog und das gemeinsame Engagement für die Fachkräfte von morgen unterstreicht.

Stephan Langer einstimmig als Vizepräsident bestätigt

Stephan Langer einstimmig als Vizepräsident der UHN bestätigt – Starke Stimme für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen
 
Die Mitgliederversammlung der Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen e.V. (UHN) hat am 17. November 2025 ein starkes Zeichen für Kontinuität und handwerkliche Verlässlichkeit gesetzt: Unser Landesinnungsmeister Stephan Langer wurde einstimmig in geheimer Wahl als Vizepräsident der UHN wiedergewählt.
 
Damit bleibt er auch in den kommenden Jahren Teil des dreiköpfigen Vorstandspräsidiums – gemeinsam mit dem bestätigten UHN-Präsidenten Mike Schneider und Vizepräsidentin Manuela Härtelt-Dören.
 
Für uns im LIV Niedersachsen ist diese Wiederwahl ein wichtiges Signal: Seit Jahren bringen wir uns aktiv in die handwerkspolitische Arbeit auf Landesebene ein – nun ist klar: Diese Stimme wird weiter gehört. Stephan Langer steht dabei nicht nur für die Interessen unseres Schornsteinfegerhandwerks, sondern ist ein verlässlicher Vertreter für das gesamte niedersächsische Handwerk.
 
Wir gratulieren herzlich zur Wiederwahl und danken für den anhaltenden Einsatz – engagiert, geschlossen, zukunftsgerichtet.

Schornsteinfeger als Strategen im Brandschutz

Schornsteinfeger als Strategen im Brandschutz
 
Wie ein Handwerk neue Märkte erschließt – und Feuerwehrhäuser schützt
 
Wenn die Sirenen heulen, rücken die Feuerwehren aus. Doch was, wenn es im Feuerwehrhaus selbst brennt? Was nach einem Randproblem klingt, hat in den vergangenen Jahren mehrfach für Schlagzeilen gesorgt. In Hessen etwa stand 2024 ein neu gebautes Gerätehaus mitsamt Fahrzeugen in Flammen – Schaden in Millionenhöhe.
 
Die Ursache: meist Akkus und Ladegeräte. Werkzeuge, Atemschutztechnik, Funkgeräte – fast alles läuft heute über Batterien. Und wo viel geladen wird, steigt das Risiko.
 
Genau an diesem Punkt treten Schornsteinfeger auf den Plan – allerdings nicht mit Rußbesen und Kehrgerät, sondern als zivile Brandschutztechniker. In Varel (Niedersachsen) hat ein Fachbetrieb das getan, woran viele Kommunen bislang nicht denken: Er hat das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge selbst mit einer modernen Rauchwarnanlage abgesichert.
 
Frühwarnsystem für Millionenwerte
 
Verbaut wurden rund 30 Melder vom Typ Ei650 mit Funkmodul. Nicht nur im Gebäude, sondern auch direkt in den Löschfahrzeugen – in Mannschaftskabinen und Gerätekammern. Ein Telefonwahlgerät mit Mobeye-4G-SIM sorgt dafür, dass im Ernstfall sofort Alarmmeldungen an die Handys der Feuerwehrleute gehen.
 
„Die Technik erkennt Rauch dort, wo er entsteht – noch bevor die Deckenmelder in der Halle reagieren können“, erklärt Stadtbrandmeister Bernd Steffen. So lässt sich sogar ein Schwelbrand in einem geschlossenen Gerätefach rechtzeitig stoppen. Jeder Alarm ist klar zuordenbar: Welches Fahrzeug, welche Position – das spart wertvolle Minuten.
  
Vom Kehrer zum Taktiker
Das Projekt zeigt: Schornsteinfeger sind längst mehr als das, was viele noch im Kopf haben. Sie sind Taktiker des vorbeugenden Brandschutzes – mit Know-how, das in dieser Form kaum ein anderes Gewerk bietet. Für Kommunen bedeutet das: mehr Sicherheit mit überschaubarem Budget. Die Investition in Varel lag im mittleren vierstelligen Bereich, die geschützten Fahrzeuge kosten jeweils ein Vielfaches.
 
Und für das Handwerk eröffnet sich ein Zukunftsmarkt: Jährliche Wartungsverträge sichern wiederkehrende Aufträge, moderne Tools wie der AudioLink von Ei Electronics machen die Kontrolle effizient und rechtssicher.
  
Mehr als Feuerwehrhäuser – Schornsteinfeger im Brandschutz
 
Feuerwehrhäuser sind nur ein Beispiel. Das Schornsteinfegerhandwerk hat im Brandschutz viele weitere Einsatzfelder:
• Regelmäßige Feuerstättenschauen sorgen dafür, dass Mängel früh erkannt und Risiken vermieden werden.
• Prüfung von Lüftungs- und Abgasanlagen verhindert Rückstau, Vergiftungen und Brände durch Fehlfunktionen.
• Kontrolle von Schornsteinen und Abgasleitungen schützt nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Gewerbe- und Industriebauten.
• Beratung zu Rauchwarn- und CO-Meldern in Privathaushalten ist längst Standard – und rettet nachweislich Leben.
• Begutachtung von Heizräumen und Brennstofflagern (z. B. Pelletlager) verhindert gefährliche Schwelbrände und Explosionen.
 
Alle diese Aufgaben zeigen: Brandschutz ist das Fundament unseres Handwerks. Er darf im Alltag nicht aus dem Blick geraten – weder für uns als Fachbetriebe noch für Politik und Gesellschaft.
  
Ein Geschäftsfeld mit Zukunft
 
Das Beispiel Varel ist mehr als ein Einzelfall. Brände durch Akkutechnik werden zunehmen, Feuerwehrhäuser sind längst nicht die einzigen Gebäude mit erhöhtem Risiko. Überall dort, wo Ladegeräte und kritische Technik im Einsatz sind, können Schornsteinfeger ihr Wissen einsetzen – von Bauhöfen über Rettungswachen bis hin zu Industrieanlagen.
 
„Das ist ein Geschäftsfeld mit Zukunft“, sagt Andreas Walburg, Fachberater Brandschutz und Pressesprecher im LIV Niedersachsen. „Wir Schornsteinfeger bringen die Kompetenz und die Erfahrung mit, um Kommunen und Betriebe beim vorbeugenden Brandschutz professionell zu unterstützen.“
(WA)

Zukunft im Schornsteinfegerhandwerk

Zukunft im Schornsteinfegerhandwerk: Landesleistungswettbewerb 2025 in Niedersachsen
Am 19. und 20. September 2025 fand der Landesleistungswettbewerb des Schornsteinfegerhandwerks in Niedersachsen statt. Fünf Nachwuchskräfte aus Niedersachsen und Bremen stellten sich den anspruchsvollen Prüfungen. Geprüft wurden sowohl schriftliche Kenntnisse als auch praktische Fertigkeiten – von der Ölmessung und Abgaswegüberprüfung über die Überprüfung von Dunstabzugshauben bis hin zum Kundengespräch.
Die Ergebnisse im Überblick:

Platz 1: Falk Mittendorf (Innung Braunschweig, betreut von Christian Malak)
Platz 2: Tom Robben (Innung Osnabrück-Emsland, betreut von Andreas Walburg)
Platz 3: Rikus De Vries (Innung Ostfriesland, betreut von Sven Konrads)
Außerhalb der Wertung: Kira Laurin-Birk (Innung Lüneburg, betreut von Heiko Wasner)
Außerhalb der Wertung: Amirali Khaksari (Innung Bremen, betreut von Mike Timmermann)

Damit kamen drei der fünf Teilnehmer in die Wertung.
Landesinnungsmeister Herr Langer begrüßte die Teilnehmer, Gäste, den Prüfungsausschuss sowie die anwesenden Obermeister. In seiner Ansprache machte er deutlich, welche Bedeutung das Schornsteinfegerhandwerk für die Gesellschaft hat. Mit über 30.000 Kundenkontakten täglich ist das Handwerk ein wichtiger Partner in den Bereichen Brandschutz, Betriebssicherheit sowie Energie- und Klimaberatung.
„Wir sind als Handwerk flächendeckend präsent, beraten unsere Kunden neutral und leisten damit einen wichtigen Beitrag für Sicherheit und Klimaschutz. Dafür brauchen wir gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zukünftige Betriebsinhaber“, so Langer.
Der Wettbewerb hat gezeigt: Der Nachwuchs ist bestens vorbereitet und bringt viel Fachwissen, praktisches Können und Motivation für die Zukunft des Handwerks mit. (WA)

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