Zukunft mit Sicherheit 51 Schornsteinfeger starten los
Neue Gesellen in der „schwarzen Zunft“:
51 Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger in Niedersachsen freigesprochen
Ende August war es soweit: Für 51 angehende Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger aus Niedersachsen endete ihre dreijährige Ausbildung mit einem feierlichen Höhepunkt. In allen acht Innungen des Landes wurden Hoffeste und Freisprechungsfeiern veranstaltet, bei denen die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen offiziell in die traditionsreiche „schwarze Zunft“ aufgenommen wurden.
Begleitet von Familie, Freunden und Wegbegleitern nahmen sie ihre Gesellenbriefe entgegen – das Ticket in ein Handwerk, das nicht nur Glück bringt, sondern auch Zukunft sichert. Der Landesinnungsverband Niedersachsen zeigte sich stolz über den engagierten Nachwuchs: „Kaum ein Handwerk ist derzeit so gefragt wie das Schornsteinfegerhandwerk. Wir freuen uns, dass junge Menschen diesen Weg gewählt haben.“ so der Landesinnungsmeister Stephan Langer
Denn die Aufgaben der Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger reichen längst über den klassischen Brandschutz hinaus. Sie sind heute erste Ansprechpartner, wenn es um Betriebs- und Gebäudesicherheit, Energieberatung oder moderne Lüftungsanlagen geht. Ob Brandschutz, Klimaschutz oder Energiesparen – die Fachleute in Schwarz sind neutrale Partner, die Sicherheit ins Haus bringen und dabei auch den Geldbeutel schonen.
Mit dieser Vielseitigkeit gilt das Schornsteinfegerhandwerk als zukunftssicher und attraktiv – nicht zuletzt für junge Menschen, die einen Beruf mit Tradition, Perspektive und Verantwortung suchen.
„Wir brauchen Nachwuchs wie euch“, hieß es bei den Feiern immer wieder. Und die neuen Gesellinnen und Gesellen ließen sich gebührend feiern – als Glücksbringer einer Branche, die mit Optimismus in die Zukunft schaut.
Hoffest mit Herz und Handwerk
Hoffest mit Herz und Handwerk: Freisprechungsfeier der Schornsteinfegerinnung Braunschweig
Braunschweig, 30. August 2025 - Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlicher Wärme feierte die Schornsteinfegerinnung Braunschweig ihr traditionelles Hoffest - ein Tag voller Stolz, Gemeinschaft und bewegender Momente. Im Mittelpunkt stand die feierliche Freisprechung von zehn Lehrlingen, die ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und nun offiziell in den Gesellenstand erhoben wurden.
Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch den Obermeister der Innung, Christian Malak, der mit herzlichen Worten die Gäste begrüßte und die Bedeutung des Tages unterstrich. Die jungen Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger stammen aus Ausbildungsbetrieben in Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel, Helmstedt, Gifhorn, Goslar und Wolfsburg. Mit dem Erhalt ihres Schmuck-Lehrbriefs wurde ihnen nicht nur die fachliche Anerkennung zuteil, sondern auch ein symbolischer Schritt in ihre berufliche Zukunft.
Besonders hervorgehoben wurde Falk Mittendorf aus dem Betrieb Christian Malak in Braunschweig, der die beste Gesellenprüfung des Jahrgangs ablegte. Er wird die Innung mit Stolz beim praktischen Leistungswettbewerb auf Landesebene vertreten - ein starkes Zeichen für die Qualität der Ausbildung in der Region.
Rund 140 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Familienangehörige, Ausbilder, Vertreter der Innung sowie Ehrengäste. Der offizielle Teil wurde begleitet von Grußworten Olaf Kapke, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, und Hans-Günther Beyerstedt, Ehrenpräsident des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks. Ihre Worte würdigten nicht nur die Leistungen der Absolventen, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks.
Für die kleinen Gäste wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten: Eine Hüpfburg und eine Kreativecke sorgten für fröhliche Gesichter und ausgelassene Stimmung. Begleitend zur Veranstaltung fand eine Fachmesse statt, die den Tag abrundete und Gelegenheit zum Austausch über technische Entwicklungen und berufliche Perspektiven bot.
Ein besonderes Highlight war die Spendenaktion zugunsten des Vereins „Glückstour - Schornsteinfeger helfen krebskranken und schwerstkranken Kindern“. Kleine Lego-Schornsteinfeger als Schlüsselanhänger wurden gegen eine Spende verteilt, wodurch eine beachtliche Summe von 897 Euro zusammenkam - ein starkes Zeichen für Solidarität und Mitgefühl.
Zum Abschluss wünschte die Innung den frischgebackenen Gesellen und Gesellinnen alles Gute für ihren weiteren beruflichen Weg - verbunden mit dem Wunsch, in ihren Entscheidungen stets ein glückliches Händchen zu haben.
Olaf Lies neuer Ministerpräsident von Niedersachsen
Olaf Lies zum neuen Ministerpräsidenten von Niedersachsen gewählt

Olaf Lies zum neuen Ministerpräsidenten von Niedersachsen gewählt – Schornsteinfegerhandwerk gratuliert persönlich
Hannover, 20. Mai 2025 – Olaf Lies wurde heute zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen gewählt. Bei der Wahl im Landtag war auch eine kleine Delegation des Schornsteinfegerhandwerks unter der Leitung des Landesinnungsmeisters Stephan Langer anwesend.
Unmittelbar nach der Wahl nutzte Langer die Gelegenheit, dem frisch gewählten Ministerpräsidenten persönlich zu gratulieren – selbstverständlich verbunden mit den traditionellen Glückwünschen eines Schornsteinfegers. “Als Handwerk mit direktem Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern wissen wir, was die Menschen bewegt”, so Langer.
Das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen blickt auf eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Olaf Lies zurück, insbesondere während seiner Zeit als Wirtschaftsminister. Diese enge Kooperation soll nun auch unter seinem Nachfolger im Ministerium, Grant Hendrik Tonne, weitergeführt werden. “Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit beiden. Das Handwerk ist eine Schlüsselstelle zwischen Politik und Bevölkerung”, betonte Langer.
Mit rund 860 Betrieben und über 30.000 täglichen Kundenkontakten ist das Schornsteinfegerhandwerk ein bedeutender Akteur in der Fläche. “Unsere Arbeit steht für Sicherheit, Energieeffizienz und Nähe zum Bürger – das macht uns zu einem unverzichtbaren Partner für Politik und Gesellschaft”, so Langer abschließend.
Stärkung des Brandschutzes durch neue Kooperation
Stärkung des Brandschutzes durch neue Kooperation: Schornsteinfegerhandwerk und Feuerwehrverband Niedersachsen unterzeichnen Vereinbarung
Im Rahmen des Landesverbandstages in Stade haben der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen (LIV Niedersachsen) und der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV Niedersachsen) eine weitreichende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Zusammenarbeit im Bereich des baulichen Brandschutzes nachhaltig zu intensivieren und die Ausbildung sowie das gegenseitige Engagement beider Berufsgruppen zu fördern.
Die Vereinbarung knüpft an eine langjährige Tradition der engen Zusammenarbeit zwischen Schornsteinfegern und Feuerwehren an. Zahlreiche Schornsteinfeger engagieren sich bereits heute ehrenamtlich in den örtlichen Feuerwehren – oft auch in leitenden Positionen. Mit der nun beschlossenen Kooperation soll diese bewährte Verbindung gestärkt und zukunftsorientiert weiterentwickelt werden.
Zentrale Inhalte der Kooperation:
Gemeinsame Ausbildungsinhalte im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes – darunter Rauchwarn- und CO-Melder, Dämmmaterialien, Abschottungen und Brandschutzklappen.
Gegenseitige Unterstützung bei der Nachwuchsgewinnung: Schornsteinfeger sollen für eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr
motiviert werden; gleichzeitig wird das Schornsteinfegerhandwerk in der Jugendfeuerwehr vorgestellt.
Zusammenarbeit bei der Lobbyarbeit sowie Abstimmungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit im Brandfall.
Evaluierung der Maßnahmen nach drei Jahren zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.
„Diese Kooperation ist ein starkes Zeichen für gelebte Sicherheitskultur in Niedersachsen. Das Schornsteinfegerhandwerk bringt fundiertes Fachwissen in den vorbeugeden Brandschutz ein – gemeinsam mit den Feuerwehren können wir dieses Potenzial künftig noch gezielter nutzen“, so Stephan Langer, Landesinnungsmeister des LIV Niedersachsen.
Auch Olaf Kapke, Präsident des LFV Niedersachsen, betont: „Unsere Organisationen verbindet ein gemeinsames Ziel: der Schutz von Menschenleben. Durch die Kooperation schaffen wir neue Synergien für Prävention, Ausbildung und Nachwuchsarbeit.“
Mit dieser Vereinbarung wird der Grundstein für eine zukunftsweisende Partnerschaft gelegt, die beide Seiten als Vorbild für andere Bundesländer sehen.