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bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Info zur Corona Pandemie

Sehr geehrte Kunden des Schornsteinfegerhandwerks


Wir möchten Sie zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie und der Durchführung der Schornsteinfegerarbeiten informieren.
 
Laut Aussage des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung vom 23.03.2020 werden die gesetzlich begründeten Eigentümerpflichten aufgrund der Corona-Pandemie nicht aufgehoben.
 
Bei unseren Arbeiten geht es um Gefahrenabwehr: Zum Schutz von Leib, Leben und Gesundheit.
 
Da wir aufgrund der aktuellen Bedrohungslage davon ausgehen, dass uns häufiger der Zutritt verweigert wird, möchten wir Sie hiermit bitten, uns den Zutritt für die Durchführungen der Schornsteinfegerarbeiten zu gewähren. 
 
Unsere Arbeiten tragen wesentlich zur Gefahrenabwehr bei und können deshalb nicht dauerhaft aufgeschoben werden.
 
Wir werden alle Arbeiten, die ohne Risiko durchgeführt werden können, unter Berücksichtigung der bekannten Verhaltens- und Hygienemaßnahmen, weiterhin durchführen.
 
Verweigern Sie die Durchführung der Schornsteinfegerarbeiten übermitteln wir ihnen gerne ein Formblatt, in dem Sie sich verpflichten, die verweigerten Schornsteinfegerarbeiten schnellstmöglich nachholen zu lassen. 
 
 Dieses gilt allerdings nur für Personen, die unter Quarantäne stehen oder einer Risikogruppe angehören.
 
Zum Abschluss möchten wir nur noch sagen:
 
Bleibt GESUND !

Ministerpräsident als Schornsteinfeger

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil war ein Tag als Schornsteinfeger in Braunschweig unterwegs.

In der Veranstaltungsreihe "Arbeit und Dialog" besucht der Ministerpräsident regelmäßig verschiedene Berufe. Der Ministerpräsident konnte jetzt im Kehrbezirk von Detlef Bade auf einem Restaurantdach Erfahrungen als Schornsteinfeger in Zunftkleidung mit Kehrgerät und Zylinder sammeln.
Zusammen mit den Schornsteinfegermeistern Detlef Bade, Markus Steuer und Christian Malak überprüfte Stephan Weil eine Heizungsanlage und ging zum Kehren eines Schornsteins in luftige Höhe.
"Schön wie positiv man als Schornsteinfeger wahrgenommen wird" sagte er. Einige Passanten wollten unbedingt Fotos mit den Schornsteinfegern machen, sie erkannten den Ministerpräsidenten dabei nicht.
Nach der Arbeit mit Messen und Kehren fand am Abend ein öffentlicher Dialog mit dem Regierungschef statt.
 
Bilder: Pressestelle Staatskanzlei und DPA
Bildlegende Bild unten von links:
Detlef Bade (Bezirksschornsteinfeger und Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade)
Auszubildender Lars Müller im Betrieb Bade
Ministerpräsident Stephan Weil
Markus Steuer (Öffentlichkeitsarbeit Innung Braunschweig)

Neujahrsempfang 2020

 

Neujahrsempfang 2020 in der Schornsteinfegerschule Langenhagen

 

Unter dem Motto "Ganz Niedersachsen ist unser Kunde" hatte der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen zum Neujahrsempfang eingeladen. 
 
Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die zahlreichen Vertreter der Berufsverbände.   
 
Stephan Langer lobte in seiner Neujahrsansprache die gute Zusammenarbeit mit der Politik und verwies auch auf das geplante Neubauvorhaben der Schornsteinfegerschule.  Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, so Langer weiter. Das Schornsteinfegerhandwerk ist aber gut aufgestellt. So hat unser Handwerk die höchsten Beschäftigungszahlen seit der Aufzeichnung hierdrüber.
Der stellvertretende Ministerpräsident und niedersächsischer Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hielt die Neujahrsansprache vor den zahlreichen Gästen. 
Der Schornsteinfeger genießt in der Politik und Bevölkerung ein hohes Ansehen, er ist ständiger Gast in fast allen Häusern. Die jetzt von der Politik auf den Weg gebrachte CO² - Klimapolitik verunsichert große Teile der Bevölkerung. Der Normalbürger ist zutiefst verunsichert und wünscht Beratung hierzu. Der Schornsteinfeger ist oftmals erster Ansprechpartner hierzu, so Althusmann. Deutschland steht im Wettbewerb, auch Niedersachsen wird das spüren. Laut dem Minister ist es sehr wichtig jetzt für die Zukunft Fachkräfte zu sichern. 
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung als ausgeschlossen betrachtet wird" Mit diesem Sprichwort von Albert Einstein leitet Althusmann sein Schlusswort ein.  
Deutschland braucht Menschen mit Visionen, das Schornsteinfegerhandwerk gehört dazu! Glück auf für das Schornsteinfegerhandwerk.
 
 
 
 
 
 

Das Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhand

 

Neubauvorhaben im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover / Hollerithallee (Marienwerder)

 

 
Die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. hat 1972 ihren Betrieb am jetzigen Standort in Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 7, aufgenommen. Mitte der achtziger Jahre wurde eine Aula mit verschiedenen Gruppenräumen und Lehrerzimmern angebaut. 
 
Der Standort ist Sitz
 


Der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.,


Des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen,


Der Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (GBFS-mbH), (Gesellschafter ist die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.), und


Der Prüfstandsgesellschaft mbH (Gesellschafter ist der Landesinnungsverband Niedersachsen). 


 
Der Verbund beschäftigt 27 hauptamtliche Mitarbeiter und ca. 70 nebenberufliche Dozenten für die unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsangebote und ist der mit weitem Abstand größte branchenspezifische Anbieter im norddeutschen Raum und eine der vier größten Einrichtungen bundesweit. Durch die steigende Nachfrage und die zusätzlichen Lehrgangsinhalte (Kontrollierte Wohnraumlüftung – KWL und Raumlufttechnische Anlagen – RLT) reichen die vorhandenen Raumkapazitäten weder aus quantitativer noch in qualitativer Sicht aus. 
 
Seit Mitte 2018 wird eine Außenstelle in Hannover im Entenfangweg mit einer Fläche von über 1000 qm als Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G. betrieben. Die beschriebenen Maßnahmen sind notwendig, weil das Schornsteinfegerhandwerk, wie viele andere Branchen auch, vor einem seiner größeren Transformationsprozesse steht. Aktuell hat das Schornsteinfegerhandwerk die höchsten Umsätze, in seiner über 300-jährigen Geschichte, mit zweistelligen Zuwächsen seit dem Jahr 2012. Die geplanten Klimaschutzziele der Bundesregierung und die damit einhergehende Dekarbonisierung in der Energiewirtschaft und damit auch im Gebäudebestand werden aber mittelfristig, in den nächsten 10-15 Jahren, zu ersten spürbaren Umsatzeinbüßen führen. Aktuell wird der Großteil des Umsatzes im Schornsteinfegerhandwerk mit Sicherheits- und Immissionsschutzprüfungen an Feuerstätten mit fossilen Brennstoffen erzielt. Zu den ausbaufähigen Geschäftsfeldern des Schornsteinfegerhandwerks zählen wir die Schwerpunktbereiche Energiedienstleistungen sowie Wartung, Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen. Die fachliche Expertise und die Unabhängigkeit des Schornsteinfegers machen ihn hier schon jetzt zu einem bevorzugten Ansprechpartner für Hauseigentümer. 
 
Die acht Schornsteinfegerinnungen des Landes Niedersachsen mit ihren 862 Betrieben sowie der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen sind die Vereinsmitglieder der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. (im Folgenden: Schule). Aufgrund umfassender Modernisierungsmaßnahmen ist der Neubau eines Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhandwerk mit angegliederten Lüftungsinstitut im Wissenschaftspark Hannover/Marienwerder in der Hollerithallee geplant. Hierbei soll die Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (im Folgenden: GBFS-mbH), als 100%ige Tochter der Schule, die Bauherrin und Eigentümerin des Bildungs- und Innovationszentrums werden. 
 
Geplant ist derzeit, dass sich als Mieter in dem Innovationszentrum die Schule, die Prüfstandsgesellschaft mbH, das Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G.  und der Landesinnungsverband Niedersachsen ansiedeln. In dem neuen Bildungszentrum wird die GBFS-mbH zukünftig Fortbildungen für die Erwachsenenbildung in den Bereichen Lüftung, Energiedienstleistungen, Immissionsschutz und Brandschutz anbieten. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Schule ihre bisherigen angebotenen Fort- und Weiterbildungslehrgänge, Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung und die schulische Ausbildung in dem geplanten Bildungszentrum als Mieterin durchführt. Die Unterbringung erfolgt im hauseigenen Internat. Auch die Versorgung mit Essen ist am neuen Standort durch eine hauseigene Mensa sichergestellt. Für das künftige Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G., ebenfalls als Mieterin am Innovationszentrum vorgesehen, ist ein Trainingsgebäude (Haus im Haus) mit Ausstellungsfläche und speziellen Informations- und Weiterbildungsangeboten geplant. Als weitere Mieter sind die Prüfstandsgesellschaft und der Landesinnungsverband Niedersachsen vorgesehen. 
 
Bildlegende von links bei der Ausstellungseröffnung in Hannover:
 
Andreas Zunft (Sachgebietsleiter Planung Nord)
 
Stephan Langer (Landesinnungsmeister im Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen)
 
Karin Kellner (freischaffende Architektin und Preisrichterin. 
 
Im Hintergrund der Plan des neuen Bidungsinstitutes.
 

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